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Glossar

Early Movers:

Unternehmen, die frühzeitig in neue Technologien zur CO2-Abscheidung einsteigen (zum Beispiel RWE Power mit einer Demonstrationsanlage in Niederaußem).

EEG:

Erneuerbare Energien Gesetz

EHRL:

EHRL:

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Eimerkettenbagger:

Gewinnungsgerät im Tagebau mit Eimern, die an einer umlaufenden Kette über einen Ausleger aus Stahlfachwerk laufen und das Erdreich (Abraum oder Braunkohle) abkratzen. Die Eimerleiter wird mit einer Seilwinde gehoben und gesenkt.

Einfallen:

Neigungswinkel von Abraum- und Kohlenschichten gegenüber der Horizontalen.

Emissionshandel:

Emissions Trading, Instrument zum CO2-Management (Zuteilung, Erwerb, Verkauf und Versteigerung von CO2-Zertifikaten).

Endenergie:

Unmittelbar gebrauchsfähige Energieform, in vielen Fällen aus der Umwandlung von Primärenergie entstanden wie Heizöl, Benzin, Diesel, Strom, Fernwärme, Briketts, Koks u. a.

Endenergieverbrauch (EEV):

Vorletzte Stufe der Darstellung des Energieflusses vom Aufkommen bis zur Verwendung von Energieträgern. Der EEV umfasst den energetisch genutzten Teil des Energieangebots im Inland nach der Umwandlung, der unmittelbar der Erzeugung von Nutzenergie (z. B. Strom, Wärme , Kraftstoff) dient. Der EEV wird nach bestimmten Verbrauchergruppen aufgeschlüsselt:

  • Industrie
  • Verkehr
  • private Haushalte
  • Gewerbe, Handel und Dienstleistungen (GHD).
Energieintensität:

Kennziffer, die den Einsatz von Energie in Relation zur wirtschaftlichen Leistung oder einer anderen Bezugsgröße setzt, oftmals das Verhältnis von Primärenergieverbrauch (PEV) zum Bruttoinlandsprodukt (BIP). Diese Kennziffer wird ebenso wie ihr Kehrwert (Energieproduktivität = BIP/PEV) als Indikator der Energieeffizienz betrachtet. Dabei sollte die Energieintensität einen sinkenden Entwicklungsverlauf zeigen, d. h., die für eine Einheit BIP einzusetzende Menge an Energie sollte im Zeitablauf abnehmen, während die Energieproduktivität gleichzeitig zunimmt; d. h., mit einer Einheit Energie wird ein größeres BIP geschaffen.

Energiemix:

Gleichzeitige Versorgung einer Volkswirtschaft mit Strom, erzeugt aus Braunkohle, Steinkohle, Kernenergie, Gas und Öl als auch aus Wind-, Solar- und Wasserkraft.

Energieprognose:

Die Aufgabe einer Energieprognose liegt darin, die zukünftige wahrscheinliche Entwicklung des Energiemarktes unter Berücksichtigung der derzeit erkennbaren Einflussfaktoren aufzuzeigen.

Energieszenario:

Entwurf eines Zukunftsbildes für den Energiemarkt, der auf einer systematischen Zusammenstellung von zusammenhängenden Annahmen über die Einflussfaktoren aufbaut. Szenarien können auch ohne expliziten Realitätsgehalt entwickelt werden.

Entstehung der Braunkohle:

Der Ursprung der Braunkohle geht auf die Pflanzenwelt und die vor Jahrmillionen entstandenen Torfmoore zurück, die im Lauf der Erdgeschichte mehrfach von Meeressanden und Flusskiesen überdeckt wurden. Die Hauptepoche der Entstehung der Braunkohle (12 Mio.-20 Mio. Jahre) ist die Mitte des Tertiärs, das Miozän.

EOR:

Enhanced Oil Recovery (Einspeisung von CO2 in Ölfelder zur Erhöhung des Ausbringens).

Erneuerbare Energien:

Ein Sammelbegriff für die natürlichen Energievorkommen, die entweder auf permanent vorhandene oder auf sich in überschaubaren Zeiträumen von wenigen Generationen regenerierende bzw. nachbildende Energieströme zurückzuführen sind. Dazu gehören: Solarenergie, Umgebungswärme, Windenergie, Wasserkraft, Energie aus Biomasse und geothermische Energie.

ERU:

Emissions Reduction Units 
- Gutschriften aus JI-Projekten, siehe bei JI/CDM

ETS-Richtlinie:

EU Richtlinie zum Emissionshandel in den Jahren 2013 - 2020

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Euracoal:

European Association for Coal and Lignite (Verband der Europäischen Kohlenindustrie)

www.euracoal.eu