EN

Informationen zum DEBRIV

Der DEBRIV wurde vor über 130 Jahren in Halle/Saale gegründet. Als Deutscher Braunkohlen-Industrie-Verein e.V. arbeitete er konsequent daran, die technische, wissenschaftliche, wirtschaftliche und politische Entwicklung der Braunkohlenindustrie voranzubringen.

Seit der Wiedervereinigung ist der DEBRIV als Bundesverband Braunkohle Plattform für alle Unternehmen der Braunkohlenindustrie, um die gemeinsamen Interessen zu vertreten.

Der DEBRIV und seine Stellung im Kreis der Verbände

Der Deutsche Braunkohlen-Industrie-Verein e.V. (DEBRIV) ist als Bundesverband Braunkohle ein Branchenfachverband, in dem alle Unternehmen Mitglied sind, die Braunkohle gewinnen, verarbeiten oder sich mit der Braunkohlensanierung in den neuen Ländern befassen. Darüber hinaus gibt es viele Mitglieder, die als Zulieferer oder Unternehmerfirmen in der Braunkohlenindustrie tätig sind.

Der DEBRIV hat die Aufgabe, Belange der Braunkohlenindustrie zu artikulieren. Über die Vereinigung Rohstoffe Bergbau e.V. (VRB)  ist der DEBRIV mittelbares Mitglied des BDI. Die Arbeit umfasst Themenbereiche wie Wirtschafts- und Energiepolitik, Berg- und Rohstoffwirtschaft, Umweltpolitik, Rechtsetzung durch die EU und den Bund, hier insbesondere Bergrecht, Umweltrecht, Steuerrecht, sowie die der Länder. Große Bedeutung für die Industrie hat die Fortentwicklung des sogenannten sekundären Rechts, wo über technische Regeln, Richtlinien und Normen die Anforderungen an den Arbeits- und Umweltschutz konkretisiert werden.

Seit der Gründung im Jahr 1885 hat der DEBRIV als Verband von produktionsorientierten Unternehmen immer mit großem Gewicht daran gearbeitet, die technischwissenschaftliche Entwicklung der Braunkohlenindustrie voranzubringen. Für die Meinungsbildung über neue technische Fragen, den Erfahrungsaustausch zwischen den Betriebspraktikern aus den Revieren sowie als Grundlage für das gemeinsame Auftreten bei der Vertretung gemeinsamer Belange trägt der Verband ein umfangreiches Ausschusswesen. Annähernd 20 ständige Ausschüsse und Arbeitskreise auf ad-hoc-Basis sind das Forum, in dem mehrere hundert Mitarbeiter aus allen Mitgliedsgesellschaften aktiv mitwirken. Traditionell betreibt die Braunkohlenindustrie Gemeinschaftsforschung.

1999 wurde die Forschungsgemeinschaft Deutsche Braunkohlen-Industrie e.V. (FDBI) gegründet. Hier werden die gemeinschaftlichen Forschungsaktivitäten koordiniert. Die F + E-Vorhaben sind darauf ausgerichtet, insbesondere die Wettbewerbsfähigkeit der klein- und mittelständischen Unternehmen aus dem Bereich der Braunkohlenindustrie und ihres Umfeldes zu stärken. Die Forschungsarbeiten werden fast ausschließlich an Hochschulinstituten durchgeführt. Die Forschungsgemeinschaft ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF).

Der DEBRIV ist Träger von Gemeinschaftseinrichtungen, beispielsweise Prüfstellen für Tagebaugroßgeräte in Köln und Senftenberg, Sachverständige für Brandschutz und eine Bergschule an der Techniker und Ingenieure ausgebildet werden. Eine intensive Fachdiskussion mit Behörden, Wissenschaft und Forschung sowie der Zulieferindustrie erfolgt in der Zeitschrift World of Mining. Dort wird über die engeren fachlichen Grenzen hinweg eine offene Berichterstattung gepflegt und die technisch-wirtschaftliche Entwicklung der Braunkohlenindustrie dokumentiert. 

Postfach 40 02 52, 50832 Köln 
Max-Planck-Str. 37, 50858 Köln 
Telefon: +49 2234 1864-0 
Fax: +49 2234 1864-18

Am Schillertheater 4
10625 Berlin
Telefon: + 49 30 315182-21
Fax: +49 30 315182-52