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Museen & Infozentren

Hier die Auflistung aller Museen und Infozentren, die sich mit der Tradition und der Gegenwart des deutschen Braunkohlenbergbaus befassen.

Die Liste ist alphabetisch nach den Orten oder Reviere sortiert.

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Aldenhoven - Bergbaumuseum Aldenhoven

Betreiber:
Bergmännischer Traditionsverein für Stein- und Braunkohle "Glück Auf" Aldenhoven 1992 e.V.


Adresse:
Dietrich Mühlfahrt Straße 8 a
52457 Aldenhoven
Tel.: 02464 90 52 95
Geschäftsführung:
Tel.: 02464 58 02 81
(Heinz Peter Schlößer)

www.traditionsverein-aldenhoven.de


Öffnungszeiten und Führungen:
Führungen für Schulen/Kindergärten/Studenten/Bundeswehr etc. (nach vorheriger Vereinbarung)
Sonntags vom 01. April bis 31. Oktober von 14.00 bis 17.00 Uhr.
Do. von 17.00 - 22.30 Uhr für Mitglieder/Gäste u. Besucher
(Treffen der ehemaligen Bergleute, der Mitglieder. Gäste herzlich willkommen)


Eintritt frei, Führungen gegen freiwillige Spenden zum Erhalt des Museums!
Sonderveranstaltungen:
(siehe Internetseite)
Barbaramesse der Bergleute in der Pfarrkirche von Aldenhoven - anschließende Kranzniederlegung am Bergbaudenkmal.


Besonderheiten:
Gastronomischer Bereich anmietbar (Info Geschäftsführung)


1 400 m² Ausstellungsbereich in einem ehemaligen Kapuzinerkloster und Gutshof aus dem 16. Jahrhundert.


Bergmännische Geschichte, Arbeitsalltag und Traditionen der Bergleute werden in Führungen erklärt und vorgestellt. Sehr umfangreiche Gesteins- und Fossilien-Sammlung aus dem rheinischen Stein- und Braunkohlenrevier. Umfangreiche weitere Sammlungen und Ausstellungsexponate zur Kohleförderung und Energiegewinnung. Kapuzinergruft. Multimediavorträge.

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Amsdorf - Freilichtausstellung „Rollendes Material“

ROMONTA GmbH
OT Amsdorf
Chausseestraße 1
06317 Seegebiet Mansfelder Land
Tel.: 034601 40-158

 

Die Ausstellung am Haupttor des Unternehmens ist durchgehend zu besichtigen.

 

Das Unternehmen präsentiert in einer Ausstellung Triebfahrzeuge sowie Abraum- und Kohlewagen aus dem Bergbau. Besonderer Anziehungspunkt ist die „feuerlose Lokomotive“.

 

Vom nahe gelegenen Aussichtspunkt „Tagebau Amsdorf“ ist das aktuelle Geschehen im angrenzenden Tagebau zu beobachten.

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Bergheim (Paffendorf) - Straße der Energie

(Eine kostenlose Karte zur Straße der Energie ist im Informationszentrum Schloss Paffendorf erhältlich)


Adresse:
Burggasse
50126 Bergheim-Paffendorf 
Tel.: 02271 75 12 00 43


www.paffendorf-erft.de


In Schloss Paffendorf bei Bergheim (Rhein-Erft-Kreis) befindet sich der Startpunkt zur Straße der Energie - eine von Rhein-Erft-Kreis und RWE Power entwickelte Themenroute durch die Energielandschaft im nördlichen Erftkreis und im südlichen Rhein-Kreis Neuss. Hier bietet eine Dauerausstellung Informationen über die rheinische Braunkohlenindustrie. An weiteren Stationen wird Braunkohle gefördert, verstromt und veredelt oder Strom aus Wind und Sonne gemacht. Drei Aussichtspunkte liegen dort, wo Tagebauen neues Land folgt – in Rekultivierungsgebieten. An allen Stationen liefern Informationstafeln Fakten zum jeweiligen Standort.


Die Stationen der Straße der Energie erreicht man von Schloss Paffendorf aus mit dem Rad oder mit dem Auto auf einer Rundtour.

  1. Schloss Paffendorf: Informationszentrum von RWE Power
  2. Wiedenfelder Höhe: Landschaft nach dem Tagebau
  3. Kraftwerk Niederaußem und BoA: Strom aus rheinischer Braunkohle
  4. Fabrik Fortuna-Nord: Produkte aus Braunkohle
  5. Fotovoltaikanlage Neurather See: Strom aus Sonne
  6. Windtestfeld Frimmersdorfer Höhe: Strom aus Wind
  7. Rekultivierung Fortuna-Garsdorf: Rekultivierung und Bodenschutz
  8. Peringsmaar: Rekultivierung und Ökologie
  9. Tagebau Hambach: Gewinnung der Braunkohle
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Bergheim (Paffendorf) - Informationszentrum Schloss Paffendorf

Burggasse 
50126 Bergheim-Paffendorf 
Tel.: 02271 75 12 00 43


Ausstellungsbereich:
Samstag, Sonntag und Feiertage von 10.00 bis 17.00 Uhr. 
Schlosspark:
April bis September täglich von 10.00 - 19.00 Uhr 
Oktober bis März 10.00 - 17.00 Uhr 


www.rwe.com


Revierexkursionen für Besuchergruppen sind nach vorheriger Anmeldung montags bis freitags möglich: 
Betriebsbesichtigungen


Tel.: 02271 75 12 00 43
Fax: 02271 75 11 477 
0800 8833 830 (kostenlose Hotline)

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Bitterfeld - Traditionsverein Bitterfelder Bergleute e.V.

Büro OT Holzweißig 
Vorsitzender: Dipl.-Ing. Wilhelm Hackl
Rathausstraße 1 
06808 Bitterfeld-Wolfen
Tel.: 03493 60 53 19 
Fax: 03493 60 53 19 
 


Zur Pflege bergbaulicher Traditionen wurde 1994 der Traditionsverein Bitterfelder Bergleute e.V. gegründet mit dem Ziel, Sachzeugen der über 150jährigen industriellen Entwicklung gemeinsam mit der Chemie zu erhalten.


Erschienen ist jetzt der 4. Band der Chronik „Braunkohlenbergbau im Revier Bitterfeld“, der sich der Sanierung der Bergbaufolgelandschaften widmet. 


In den Jahren 1991 - 1993 wurde die Braunkohlenförderung von über 25 Mio t auf null zurückgefahren, die Brikettproduktion von jährlich rund 1 Mio t eingestellt. 
Die industrielle Entwicklung, die zwei Weltkriege überstand, wurde unwiederbringlich gestoppt. Einige Sachzeugen dieser Entwicklung sind durch den Traditionsverein Bitterfelder Bergleute e.V. für die Nachwelt saniert und erhalten worden.

  1. Schachtbaude Muldestausee
  2. Station 2 – B100 Ortsausgang Bitterfeld/Richtung Halle
  3. Bergbaufolgelandschaft Goitzsche, Pouch
  4. Ferropolis – Die Stadt aus Eisen
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Bitterfeld - Station 2 – B100 Ortsausgang Bitterfeld / Richtung Halle

Traditionsverein Bitterfelder Bergleute e.V. 
OT Holzweißig 
Rathausstraße 1 
06808 Bitterfeld - Wolfen
Tel.: 03493 60 53 19 
Fax: 03493 60 53 19 
 


Diese Station im Stahl-Fachwerkbau wurde in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts zur Stromversorgung der umliegenden Braunkohlentagebaue errichtet. 
Der besondere Baustil war entscheidend für die Bewahrung dieses denkmalgeschützten Objektes. Mit Hilfe von ABM-Kräften und mit Unterstützung von mittelständischen Unternehmen aus dem Raum Bitterfeld, wurde im Jahre 2001 dieses Objekt ausgebaut. Eine Brikettpresse, Baujahr 1908 der Buckauer Maschinenfabrik, wurde restauriert und eingebaut. Die ehemalige Dampfpresse produzierte 15 t Brikett/Tag. Heute erfolgt der Antrieb über einen Elektromotor. 
Besichtigung nach Anmeldung beim Traditionsverein Bitterfelder Bergleute e.V.

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Bochum - Deutsches Bergbau-Museum Bochum

Am Bergbaumuseum 28 
44791 Bochum
Tel.: 01805 87 72 34 
 


www.bergbaumuseum.de


Öffnungszeiten: 
Ganzjährig Di. bis Fr. 8.30 bis 17.00 Uhr 
Sa., So. und Feiertage 10.00 bis 17.00 Uhr 
Mo. geschlossen
01.01., 01.05., 24. - 26.12., 31.12. geschlossen


Eintrittspreise (inkl. Turmfahrt):

Erwachsene 6,50 Euro
Jahreskarte 15,00 Euro

Jugendliche, Schüler, Studenten, Arbeitslose, Behinderte und Spätbesucher

3,00 Euro
Familienkarte 14,00 Euro


Das größte bergbauliche Fachmuseum der Welt gibt einen Überblick über die Entwick­lung sämtlicher Bergbauzweige von den Anfängen bis zur Gegenwart. Im Anschauungs­bergwerk (2,5 km Streckenlänge) wird der neueste Stand des Bergbaus anhand von Originalmaschinen und Modellen dargestellt. Filmvorführungen. 
Der Braunkohlenbergbau wird durch ein großformatiges Modell des Tagebaus Fortuna-Garsdorf (Rheinland) sowie durch anschauliche Modelle von Großgeräten, die Braunkohlenveredelung u.a. anhand einer originalen Exter- und einer Ringwalzenpresse dokumentiert. Ein weiteres, sehr großes Originalexponat ist das ehemals über der Zufahrtstraße zum Tagebau Delitzsch Süd-West (Mitteldeutschland) befindliche Straßenschild, das im Atrium des Deutschen Bergbau-Museums wieder auf­gestellt worden ist.

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Deuben - Bergbaumuseum Deuben

Bergbaumuseum Deuben 
Schulstraße 65 
06682 Teuchern OT Deuben
Tel.: 034441 3 32 37 


www.bergbaumuseum-deuben.de


Öffnungszeiten: 
Donnerstag 17.00 - 19.00 Uhr 
oder nach Vereinbarung


Eintritt: 
Erwachsene 2,50 € 
Kinder 1,50 € 
Gruppenführung nach Vereinbarung


Ansprechpartner: 
Heimatverein „Zeitz-Weißenfelser Braunkohlenrevier“ e.V. 
Schulstraße 65 
06682 Teuchern OT Deuben


Das ehrenamtliche betriebene Museum richtet seinen Schwerpunkt auf die geschichtliche Entwicklung des Braunkohlenbergbaues im Zeitz-Weißenfelser Braunkohlenrevier von den Anfängen bis zum modernen Großtagebau. In verschiedenen Abteilungen werden Erläuterungen zur Geologie, Vor- und Frühgeschichte, Heimatforschung und Lebensweise der Bergleute gegeben. Der Besucher erhält einen kleinen Einblick in die wechselvolle Geschichte des Reviers.

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Domsdorf - Technisches Denkmal Brikettfabrik „Louise“

Technisches Denkmal
Brikettfabrik LOUISE
Louise III
04924 Domsdorf
Tel.: 035341 9 40 05 
Fax: 035341 9 48 94 
E-Mail:


www.brikettfabrik-louise.de


Ansprechpartner: 
Herr Bresler 
Frau Passek

 

Erlebnisbereiche:

  • Fabrikführungen, bei denen bis 14 Anlagen in Bewegung gesetzt werden (ca. 1,5h, klassische Führung)  - siehe Eintritt klassische Führung
  • Kinder- und Schülerprojekte mit praxisbezogenem Lernen (nach Absprache, Schülerakademie e.V.)
  • „STEINIG.STAUBIG.SCHÖN.“ - Erlebnistour mit kulinarischen Köstlichkeiten (ca. 2,5 h Preise siehe Servicedaten „Erlebnistour“)
  • „LOUISE in den Bauch geschaut“ - Erkundungstour für die jüngeren Besucher (ca. 45 min)  - Eintritt Kinder bis 16 Jahre  3,00 € (Gruppentour nach Anmeldung)
  • Kurztour – informative Führung, auch für Menschen mit Gehbehinderung geeignet (ca. 45 min) - auch Seniorentour Eintritt a 5,00 € (Gruppentour nach Anmeldung)
  • „Ins Pressenhaus geguckt“ – kurzer Einblick in die Fabrikgeschichte mit Vorführung der ältesten Brikettpresse (ca. 20 min) - Eintritt a 3,00 € (spontane Einzelbesucher, z.B. Radler)
  • Bergmannsvesper mit LOUISE- Kuchen im Zechensaal (nach Absprache) a 4,50 €
  • Kraftwerkshalle oder Zechensaal als Tagungsort (nach Absprache)


Hinweis:
Das Fabrikgelände ist bedingt barrierefrei, das Sozialgebäude mit Zechensaal und Dauerausstellung „Menschen in der Kohle“ ist barrierefrei (auch Toilette).


Öffnungszeiten:

April bis Oktober
täglich                      10.00 – letzte Führung 16 Uhr

November u. März    
Mo. bis Fr.                10.00 – letzte Führung 15 Uhr

Dezember, Januar und Februar nach Absprache


Bei Gruppen ab 15 Personen sind die Führungen bitte anzumelden.


Zur Orientierung gibt es für die Monate April bis Oktober folgende Führungszeiten:

10.30 Uhr  12.00 Uhr  14.00 Uhr 16.00 Uhr


Haltestelle der Buslinie 560  (Bad Liebenwerda – Tröbitz - Doberlug-Kirchhain - Finsterwalde) montags bis freitags zwischen 9.30 Uhr und 16.30 Uhr


Eintrittspreise: 

Erwachsene 8,50 €
Gruppen ab 15 Personen pro Pers. 5,00 €

Schüler bis 16 Jahre, Studenten, Schwerbehinderte

3,00 €

 

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Großpösna - Bergbau - Technik - Park im Leipziger Neuseenland

Bergbau Technik Park e.V.

Adresse Park: :
Am Westufer 2
04463 Großpösna


Adresse Verwaltung:
Hauptstraße 19
04463 Großpösna


Ansprechpartner:
Thorsten Hinz

Tel.: 034297 1401 27
Fax: 034297 1401-19


www.bergbau-technik-park.de

 

Der Park ist von Mitte März bis Mitte November wie folgt geöffnet:

Donnerstag und Freitag 10 - 17 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage 10 -18 Uhr

In den Schulferien jeweils Di - So 10 - 18 Uhr


Gruppenanfragen nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

 

Das Leipziger Neuseenland verdankt seine Entstehung der jahrhundertelangen Gewinnung, Veredelung und Nutzung der Naturressource Braunkohle. Daran erinnert der Bergbau-Technik-Park. Auf 5,4 ha, er präsentiert für große und kleine Besucher authentisch und nachvollziehbar den kompletten (Förder)zyklus in einem Braunkohlentagebau. Kernstücke der Ausstellung sind zwei Tagebaugroßgeräte, der 1.300 t schwere Schaufelradbagger 1547 und der 2.400 t schwere Absetzer 1115. Schautafeln mit kindgerechten Texten informieren über Geologie und Technologie, erinnern aber auch an die Bergleute und die zahlreichen „verlorenen Orte“, die der Braunkohle weichen mussten. Entdecken Sie ein Stück sächsische Industriekultur.

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Gräfenhainichen - Freie Bergbau- und Erlebnisbahn

Freie Bergbau- und Erlebnisbahn e.V. 
August-Bebel-Str. 5 
06773 Gräfenhainichen 
Tel.: 034953 2 58 91 
Fax: 034953 2 10 85 
 


www.fbe-bahn.de


Die erste Draisinenstrecke Sachsen-Anhalts zwischen Vockerode und Oranienbaum ist mit 5,5 km Länge ein Teilstück der ehemaligen Kohlebahn auf der die Züge mit Braunkohle aus den umliegenden Tagebauen das heutige Industriedenkmal Kraftwerk Vockerode bis 1994 versorgten. Seit 2004 kann man die Strecke mit modernen Fahrraddraisinen erkunden. Diese rollen luftbereift, durch zwei aktive Radler angetrieben, über die Schienen und sind mit der in Oraienbaum vorhandenen Picknickstelle eine gern genutzte Variante für einen aktiven Freizeitspaß - egal ob in Familie, als Sportverein oder zum Betriebsausflug. Insgesamt zehn Fahrraddraisinen für je vier Personen stehen nach telefonischer Voranmeldung bei fast jedem Wetter für eine Tour von ca. vier Stunden zur Verfügung.

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Gräfenhainichen - FERROPOLIS – Die Stadt aus Eisen

FERROPOLIS GmbH
Museum und Veranstaltungen
Thies Schröder
Geschäftsführer  
Ferropolisstraße 1 
06773 Gräfenhainichen
Tel.: 034953 3 51 20 oder 3 51 25
Fax: 034953 3 51 23


www.ferropolis.de


Öffnungszeiten Sommerhalbjahr:
Montag - Freitag 10.00 Uhr - 18.00 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen 10.00 Uhr - 19.00 Uhr


Öffnungszeiten Winterhalbjahr:
täglich 10.00 Uhr - 17.00 Uhr bzw. bis Einbruch der Dämmerung.
Besucherführungen nach Vereinbarung,
am Wochenende und an Feiertagen 11.00 Uhr, 13.00 Uhr und 15.00 Uhr. 

 

Eintritt inkl. ca. einstündiger Besucherführung  
Erwachsene:  4,00 €
ermäßgt:  3,00 €
(Schüler, Studenten, Schwerbeschädigte)  
Gruppen ab 20 Personen 3,00 €/Pers.
Familienkarte (2 Erw. und bis 4 Kinder) 10,00 €
Audioführung pro Gerät 1,00 €
Führung am Wochenende  
pro Person 1,00 €

 

In einer etwa einstündigen Führung werden den interessierten Besuchern Informationen zum Braunkohlenbergbau in der Region Bitterfeld-Gräfenhainichen und zur Funktionsweise der Tagebaugroßgeräte nähergebracht. 


Insgesamt fünf ehemalige Tagebaugroßgeräte sind auf dem Gelände zu besichtigen.


Gleichzeitig dienen diese als Kulisse für Veranstaltungen verschiedenster Art.


Ein aktueller Veranstaltungsplan kann im Internet eingesehen oder über die FERROPOLIS GmbH bezogen werden.

Gut Geisendorf - Gut Geisendorf

Gut Geisendorf 
03103 Neupetershain 
Tel.: 035751 125-75 
Fax: 035751 125-76 


Gut Geisendorf


Öffnungszeiten: 
Di. und Mi. von 13.00 bis 18.00 Uhr 
Do. und Fr. von 10.00 bis 16.00 Uhr, außer feiertags 


Auf Gut Geisendorf gibt es eine Dauerausstellung zur Geschichte und Zukunft der Braunkohle in der Lausitz. Der Besucher begibt sich auf eine Zeitreise durch drei Themenbereiche: von den Anfängen des Bergbaus über die Industrialisierung der Braunkohle bis zur Rekultivierung einer Bergbaufolgelandschaft.

Görlitz (OT Hagenwerder) - Tagebau Berzdorf - Berzdorfer See

Verein "Oberlausitzer Bergleute" e.V. 
An der B 99 Nr.: 3 
Bahnhof Hagenwerder
02827 Görlitz/Hagenwerder
Tel.: 03581 856252


Postanschrift:
Joachim Neumann
Weinhübler Str. 20 c
02827 Görlitz 


www.oberlausitzer-bergleute.de


Die Mitglieder des Vereins „Oberlausitzer Bergleute“ e.V. haben die ständige Ausstellung "Tagebau Berzdorf - Berzdorfer See" in ehrenamtlicher Arbeit liebevoll gestaltet. Mit ihrer Arbeit wollen sie erreichen, dass der Braunkohlenbergbau und die Bergleute nicht in Vergessenheit geraten, haben sie doch durch ihre Arbeit in mehr als 250 Jahren das Leben in der Oberlausitz wesentlich geprägt. Dokumentiert werden u.a. die Veränderungen, die durch den Bergbau in diesem Bereich entstanden sind.

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Halle - Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen (ZNS) Geiseltalmuseum

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Domstr. 4
06108 Halle (Saale)


Kustos der Geiseltalsammlung:
Dr. M. Hellmund
Tel.: 0345 5 52 60 73


www.geiseltalmuseum.de
www.naturkundemuseum.de


Das Geiseltalmuseum ist seit Ende Dezember 2011 für die Öffentlichkeit geschlossen!


Informationen zum ehemaligen Geiseltalmuseum und weitere Hinweise: s. Presseerklärung auf der Homepage www.geiseltalmuseum.de

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Helmstedt - Freiluftmuseum Schöningen/Esbeck

E.ON Kraftwerke GmbH, Helmstedter Revier 
Schöninger Str. 2 - 3
38350 Helmstedt 
Fr. Kobert-Neumann 
Tel.: 05351 18 31 01


Informationspunkt am Südfeld des Tagebaues Schöningen durchgehend zu besichtigen


Alte Technik - neue Technik 
Das Unternehmen zeigt in einem kleinen Freilichtmuseum Geräte aus seiner jüngeren Geschichte. Elektrolokomotiven, Abraum- und Kohlewagen und ein kleiner Schaufelradbagger werden gezeigt.  Vom Informationspunkt aus kann man ebenfalls das aktuelle Geschehen im angrenzen­den Tagebau beobachten.

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Knappenrode - Zweckverband Sächsisches Industriemuseum / Energiefabrik Knappenrode


Energiefabrik Knappenrode
Ernst-Thälmann-Straße 8 
02977 Hoyerswerda/OT Knappenrode
Tel.: 03571 60 42 67 
Fax: 03571 60 42 75


www.saechsisches-industriemuseum.de


Öffnungszeiten: 

Montag Ruhetag
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen      10 – 18 Uhr

 

Umgeben von einer sich stetig wandelnden Bergbaufolgelandschaft zeigt die Energiefabrik Knappenrode auf dem Areal der 1993 stillgelegten Brikettfabrik Knappenrode, einem Ortsteil der Stadt Hoyerswerda, Geschichte und Gegenwart des Lausitzer Braunkohlenreviers. Mit Dauer- und Sonderausstellungen vermittelt das Museum ein umfassendes Bild des Braunkohlenbergbaus von der Erkundung, Entwässerungs- und Fördertechnik bis zur Veredlung sowie der Rekultivierung der Bergbaufolgelandschaft und Umweltschutzprojekte. Ein 92 Meter hoher Schornstein beherrscht mit den imposanten Backsteingebäuden der Brikettfabrik das 25 ha große Museumsgelände, Tagebautechnik, Dampf- und Dieselloks sowie zahlreiche Sonderfahrzeuge und Spezialanfertigungen stehen den Besuchern auf dem Freigelände, das bis an die ehemalige Tagebaukante reicht, zum Begehen und Erkunden offen. In den 1918 und 1923 erbauten Fabrikteilen ist der Weg der Kohle mit der Technik aus 75 Jahren Brikettproduktion nachvollziehbar.

Ein besonderes Schmuckstück ist die Kraftzentrale. Drei Turbinen und Generatoren, die älteste eine Brown Bovery von 1914, erzeugten bis zur letzten Schicht im Februar 1993 den Strom für das gesamte Braunkohlenwerk.

Weitere Erlebnisbereiche sind: Sachsens größte Ofen- und Feuerstättenausstellung mit über 700 Exponaten, die Ausstellungen „Grubenwehr und Rettungswesen“ und „Schätze der Erde – Mineralien der Lausitz“. In einer historischen Schlosserwerkstatt aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts werden vom Schleifbock bis zur Drehbank alle Maschinen von einem Motor über eine raumüberspannende Transmissionswelle bewegt.

Ein als Schauanlage angelegter Entwässerungsstollen dokumentiert die historische Technologie der unterirdischen Streckenentwässerung.

Imbiss und Shop laden zum Verweilen ein.

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Leipzig - Mitteldeutsche Straße der Braunkohle

Ansprechpartner: 
Dachverein „Mitteldeutsche Straße der Braunkohle e. V.“ 


Vorsitzender:
Prof. Dr. Andreas Berkner
c/o Regionaler Planungsverband Leipzig-Westsachsen
Prof. Andreas Berkner
Bautzner Straße 67
04347 Leipzig
Tel.: 0341 33 74 16 11
Fax: 0341 33 74 16 33


www.braunkohlenstrasse.de


Die Straße der Braunkohle bietet die Möglichkeit, die über ein relativ großes Gebiet in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verteilten und teilweise nicht leicht zu lokalisierenden bergbaulichen Sachzeugen systematisch zu erschließen. Damit wird allen Interessenten, Einheimischen wie Besuchern, ein Überblick zu einer objektiven, bildungs- und erholungsorientierten Auseinandersetzung mit der Problematik gegeben. Aktuell sind z.Z. ca. 200 Objekte erfaßt. Die Palette reicht von Industriedenkmalen und Museen über Tagebauseen und Freizeiteinrichtungen bis zu Naturrefugien sowie Gedenksteinen für „verlorene Orte“.

Die Straße der Braunkohle wird auf absehbare Zeit bedingt durch Abbauentwicklung und Sanierungsfortschritt stetigen Änderungen durch Hinzukommen und Wegfall von Sachzeugen unterliegen und voraussichtlich erst in mehreren Jahrzehnten weitgehend stabil sein. Insofern bietet sie Anreize für wiederholte Besuche. Eine Entwicklung von einer zunächst bildungsorientierten zu einer zunehmend auch touristisch geprägten Straße als Beitrag zur Industriekultur ist angesichts der Entstehung von Seen aus ehemaligen Tagebauen und neuen Waldgebieten realistisch.

Die Mitteldeutsche Straße der Braunkohle ist nach dem Grundprinzip „Bundesstraßen als Hauptrouten, Nebenstraßen als Regionalrouten und Abstecherrouten“ aufgebaut. Mit der Nutzung bestehender Eisenbahnlinien (z.T. Erlebnisbahnen) ist auch eine schienengebundene Entdeckungsreise durch die „Braunkohlenlandschaften“ möglich, die sich in folgende Teilabschnitte gliedert:

  • Raum Bitterfeld-Gräfenhainichen (Bergwitzsee-Ferropolis-Goitsche)
  • Raum Delitzsch-Leipzig (Nordraum Leipzig - Delitzsch-SW/Breitenfeld)
  • Südraum Leipzig (Cospudener See-Kraftwerk Lippendorf-Tagebau Vereinigtes Schleenhain)
  • Raum Altenburg-Meuselwitz (Haselbacher See, Kohlebahn, Kraftwerk Mumsdorf)
  • Raum Zeitz-Weißenfels (Brikettfabrik Hermannschacht, Tagebau Profen, Großgrimma)
  • Raum Merseburg-Röblingen-Halle (Geiseltalsee, Tagebau und Veredlungsstandort Amsdorf).

Der Dachverein bietet Unterstützung bei der Vermittlung thematisch-touristischer Angebote und hält neben seiner umfassenden Internet-Präsentation folgende Informationsmaterialien bereit, die über die Geschäftsstelle bezogen werden können:

  • Straße der Braunkohle – Konzept, Akteure, Handlungsfelder (Faltblatt, Basisinformation)
  • Straße der Braunkohle - Themen, Routen, Sachzeugen (Kurzführer)
  • Straße der Braunkohle - 22 Stationen (Themenband 1998 mit „Highlights“, vergriffen)
  • Straße der Braunkohle - Wasser und Landschaft (Themenband 1999)
  • Straße der Braunkohle - Veredlungsstandorte, Schachtanlagen und Halden (Themenband 2000)
  • Straße der Braunkohle - Braunkohlenbergbau und Siedlungen (Neuerscheinung 2001)
  • Höhepunkte mit Ausblick - Perspekiven in Mitteldeutschland (2005)
  • Auf der Straße der Braunkohle - Eine Entdeckungsreise durch Mitteldeutschland (2009)

Darüber hinaus trat der Dachverein als Mitherausgeber für weitere Publikationen in Erscheinung. Zur Zeit sind ca. 45 Mitglieder (Landkreise, Kommunen, Unternehmen, regionale Vereine, Privatpersonen) im 1996 gegründeten Dachverein aktiv, der ein umfassendes Netzwerk an Kooperationsbeziehungen zum Thema unterhält.

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Lichterfeld - F60 – Besucherbergwerk & Licht- und Klangkunstwerk

Förderverein Besucherbergwerk F60 e.V.
Bergheider Straße 4
03238 Lichterfeld 
Tel.: 03531 60 80 14 (Anmeldung & Service) 
Fax: 03531 60 80 12 


www.f60.de
Besucherbergwerk F60
Bergheider Str. 4
03238 Lichterfeld


Öffnungszeiten 2016  (Änderungen vorbehalten) 16. März bis 31. Oktober: täglich von 10.00 - 18.00 Uhr. Am Samstag ist von Mai - September länger geöffnet und die Licht- und Klanginstallation in Betrieb


01. November bis 15. März:
Montag und Dienstag geschlossen
Mittwoch - Sonntag: 11.00 - 16.00 Uhr 


Sicherheit: 
Am Tage dürfen sich zeitgleich maximal 8 Gruppen mit je 20 Personen und bei Dunkelheit 4 Gruppen zu je 15 Personen auf der F60 aufhalten.


Anmerkungen: 
Die Licht- und Klanginstallation wird mit Einbruch der Dunkelheit zu den Öffnungszeiten eingeschaltet.
Bei hohem Besucheraufkommen können Wartezeiten entstehen, für die wir Sie bereits hier herzlich um Verständnis bitten.

Eintrittspreise ab 01.01.2016  
(Änderungen vorbehalten)  
Erwachsene, Jugendliche ab 16 Jahre 9,50 Euro/Person
Ermäßigt 8,50 Euro/Person
Kinder 12 - 15 Jahre  
Studenten  
Angemeldete Gruppen über 20 Personen  
Vorlage einer Car-Partner-Karte  
Ermäßigt 4,50 Euro/Person
Kinder 6 - 11 Jahre (mit Eltern)  
Schülergruppen (5. - 13. Klasse)  
Begleitpersonen Schülergruppen  
Ohne Brückenführung 2,50 Euro/Person
Infocenter, Ausstellung, Gelände  
Kleine Führung (ab 10 Personen) 5,00 Euro/Person
Flutungsstelle (besonders f. Senioren geeignet)  
Baggerfahrwerk (um den Fuß d. F60)  
Kanzlerblick  
Kinder bis 5 Jahre frei


Außerhalb der Öffnungszeiten: 
große Führung 9,50 €/Person, jedoch mind. 300,00 €


Die F60 ist ein Pilotprojekt der Internationalen Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land. Gemeinsam mit der Gemeindevertretung Lichterfeld-Schacksdorf, dem Amt Kleine Elster und den Planern aus der Region hat sich die IBA dafür eingesetzt, dass diese Förderbrücke als letzter Zeuge meisterhafter Bergbautechnik des 20. Jahrhunderts für künftige Generationen erhalten bleibt. Mit Unterstützung der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft mbH (LMBV), der Gemeinde Lichterfeld-Schacksdorf und dem Förderverein Besucherbergwerk F60 e.V. konnte die Brücke als Besucherbergwerk im Rahmen der Bergbausanierung umgerüstet werden. Die Förderbrücken vom Typ F60 gelten heute als die größten beweglichen technischen Anlagen der Welt. Der ehemals 13.500 Tonnen schwere Stahlkoloss gehörte zum damaligen Braunkohlentagebau Klettwitz-Nord. Seit dem 5. Mai 2002 ist das Besucherbergwerk für die touristische Nutzung freigegeben.  Die F60 ist 502 Meter lang und wird auch als "liegender Eiffelturm" bezeichnet. Es erfordert schon ein wenig Mut, sich in fast 80 Meter Höhe zu begeben, um von einer Aussichtskabine den wunderschönen Blick in die sich ständig verändernde Umgebung zu genießen. In die Gestaltungspläne eingeschlossen ist das Tagebaurestloch Bergheider See, der von der LMBV bis zum Endwasserstand von 108 m NN im Jahr 2015 geflutet wird. Ab diesen Zeitpunkt ist der See zum Baden freigegeben und bietet ebenso genügend Freiraum für Aktionen und den Ausbau eines Campingplatzes und weiterer touristischer Nutzungen.
Eine der weltgrößten Licht-Ton-Skulpturen des Aktionskünstlers Hans-Peter Kuhn wurde am 02. Oktober 2003 durch den Bundespräsidenten Rau feierlich angeschaltet. Mit dieser künstlerischen Verwandlung der F60 als Licht- und Klangkunstwerk „LICHTERFELD F60“ ist ein weiteres Zeichen für den Neubeginn in dieser Landschaft gesetzt. Die Steigerstube und die Sonnenterasse laden zum Verweilen ein.

Das Besucherbergwerk ist ein Ankerpunkt der Europäische Route der Industriekultur (ERIH); ein Highlight der ENERGIE-Route der Lausitzer Industriekultur und in das Förderprogramm für "National wertvolle Kulturdenkmäler" des Bundes aufgenommen.

Ein Projekt der Internationale Bauausstellung (IBA) Först-Pückler-Land (2000 bis 2010).

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München - Deutsches Museum

Museumsinsel 1 
80538 München 
Tel.: 089 2179-1 
Fax: 089 2179-3 24


www.deutsches-museum.de


Geöffnet:
täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr 


Geschlossen:
1. Januar
Faschingsdienstag 
Karfreitag 
1. Mai
1. November
2. Mittwoch im Dezember ab 12.00 Uhr 
24., 25. und 31. Dezember


Eintrittspreise: 
Tageskarte Erwachsene 8,50 € 
Tageskarte Schüler und Studenten 3,00 € 
Kinder unter 6 Jahren frei


Weitere Informationen zu Ermäßigungen: 
Eintrittspreise


In Deutschlands größtem naturwissenschaftlich-technischen Museum nimmt die Bergbauabteilung eine beson­dere Stellung ein. Im Anschauungsbergwerk mit naturgetreuen Nachbildungen wird die Gewinnung und Förderung von Bodenschätzen in alter und neuer Zeit gezeigt. Eine Fülle von Modellen. Filmvorführungen.

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Peißenberg - Bergbaumuseum Peißenberg

Am Tiefstollen 2
82380 Peißenberg
Gemeindeverwaltung
Tel.: 08803 51 02
Fax: 08803 51 02


Öffnungszeiten:
Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat von 14.00 bis 16.00 Uhr. Führungen um 14.00 und 15.00 Uhr.
Zusätzlich vom 15. Mai bis 15. September auch Mittwoch von 14.00 bis 16.00 Uhr.
Besuchergruppen ab 10 Personen und Schulklassen (nach Voranmeldung) auch außerhalb der genannten Öffnungszeiten.


Anmeldung:
Tel.: 08803 51 02
Tel.: 08803 69 01 20
Tel.: 08803 69 01 17


Eintrittspreise (inkl. Turmfahrt):

Erwachsene 3,00 Euro
Kinder unter 6 J. frei

Kinder und Jugendliche (bis 16 J.)

1,50 Euro
Familienkarte 7,00 Euro

Schüler, Studenten, Wehr- und Zivildienstleistende (nur mit Ausweis)

1,50 Euro
Schulklassentarif, pro Schüler 1,00 Euro


In den 14 Räumen des ehemaligen Zechenhauses auf dem historischen Grubengelände von 1869 sind die Geschichte des oberbayerischen Pechkohlebergbaus, die geologischen Voraussetzungen und ein Querschnitt aller bergmännischen Techniken dokumentiert, letzteres besonders am Beispiel des Abbaus am Hohenpeißenberg seit Beginn des staatlichen Bergbaus im Jahr 1837 bis zur Schließung des Peißenberger Bergwerks im Jahr 1971.


Geologische Schaubilder und eine einzigartige Sammlung von Versteinerungen aus der Molasse erläutern die Entstehung der Kohleflöze im Voralpenland. Werkzeuge der Bergleute, Schachtmodelle und Grubeneinrichtungen veranschaulichen die Arbeit im Bergbau und illustrieren gleichzeitig die Entwicklung von der mühsamen Handarbeit zur vollautomatisierten Kohleförderung.


Uniformen, Dokumente zur Siedlungsgeschichte und reichhaltiges Photomaterial ermöglichen ferner einen Einblick in die sozialen Belange der Bergarbeiter sowie die Entwicklung der staatlichen Bergbauverwaltung und der Verwaltung des staatlichen Berg-, Hütten- und Salinenbesitzes in Bayern.


Im 200 m langen Tiefstollen werden die verschiedenen Techniken des Stollenausbaus erläutert.

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Petersberg - Glück-Auf-Tour - Bergbau in Mitteldeutschland

Ansprechpartner: 
Interessengemeinschaft
Interessenverein Bergbau
c/o Mitteldeutsche Baustoffe GmbH
06193 Petersberg OT Sennewitz
ivbb.halle@glueck-auf-tour.de 


www.glueck-auf-tour.de


Die Glück-Auf-Tour will Touristen, Fachleute und vor allem Jugendliche auf noch vorhandene Zeitzeugen des Bergbaus aufmerksam machen. Die Geburtsstunde der Glück-Auf-Tour war im September 1993, als man begann, erste Stationen des mitteldeutschen Braunkohlenbergbaus für eine breite Öffentlichkeit bekannt zu machen. 


Die Glück-Auf-Tour widmet sich insbesondere der Braunkohlengewinnung sowie den Bergbauzweigen Erzbergbau, Kupferschieferbergbau, Salzgewinnung und Steinkohlenbergbau. Dies erfolgt derzeit entstehungsbedingt mit dem Schwerpunkt in Sachsen-Anhalt und unmittelbar angrenzender Bereiche und regt den Besuch ausgewählter Sachzeugen früherer Bergbautätigkeit an. 


Die „Tour“ versteht sich nicht als selbständige „Straße“ sondern als Ergänzung zu kunstgeschichtlichen und geschichtlichen Erlebnisstraßen, darunter insbesondere zur Straße der Romanik. Sie möchte dem Touristen und Bergbauinteressierten die Möglichkeit bieten, durch den vielfältigen Bergbau hinterlassene „Technische Landschaften“ in Kombination mit den landschaftlichen Schönheiten und den kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten kennen zu lernen. 


Die Palette reicht von Industrieanlagen, Bergbau- und Heimatmuseen, über Sanierungsgebiete ehemaliger Tagebaue, aus ihnen entstandene Erholungsgebiete, Aussichtspunkte und Einzeldenkmale. 


Ein Teil der Stationen ist bereits als Einzelobjekt im Museumsverzeichnis enthalten. Eine Vorbereitung von Exkursionen sollte direkt mit den Betreibern der einzelnen Stationen erfolgen. 


Die Tour ist in 12 Bergbaugebiete nach Regionen gegliedert und beinhaltet  ca. 70 Ziele (Stationen).

  1. Bergbaugebiet Magdeburg
  2. Bergbaugebiet Staßfurt
  3. Bergbaugebiet Gräfenhainichen
  4. Bergbaugebiet Bitterfeld/Delitzsch
  5. Bergbaugebiet Halle
  6. Bergbaugebiet Merseburg
  7. Bergbaugebiet Zeitz
  8. Bergbaugebiet Mansfeld/Sangerhausen
  9. Bergbaugebiet Unterharz
  10. Bergbaugebiet Oberharz
  11. Bergbaugebiet Nordhausen
  12. Bergbaugebiet Leipzig
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Pouch - Bergbaufolgelandschaft Goitzsche im Landkreis Bitterfeld

Eine Kulturlandschaft des 21. Jahrhunderts


Kommunaler Zweckverband Goitzsche 
Geschäftsstelle 
Poucher Dorfplatz 3
06774 Muldestausee, OT Pouch
Tel.: 03493 51 13 60 
Fax: 03493 51 13 62 
 


www.agora-goitzsche.de


Die Bergbaufolgelandschaft Goitzsche mit ihrer vielfältigen Flora und Fauna, den weltweit einmaligen Landschaftskunstwerken, der entstandenen Seenlandschaft und der dazu entstehenden Infrastruktur ist jetzt schon ein international beachtetes Beispiel für die Umgestaltung einer ehemaligen Tagebaulandschaft.


Spezielle „Spaziergänge zur Goitzsche“, Vorträge und Führungen informieren den Besucher über die sich ständig verändernde Landschaft. Kulturelle Höhepunkte bieten u.a. die Veranstaltungen in der „Agora“, einem Amphitheater nach griechischem Vorbild, auf der Halbinsel Pouch.

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Schkeuditz - Technisches Denkmal Schaufelrad SRs 6300 - ehemaliger Tagebau Breitenfeld

Schaufelrad des SRs 6300
- Technisches Denkmal -


Anschrift: 
04435 Schkeuditz, OT Gerbisdorf, nordöstlich der Ortslage


Das technische Denkmal nordöstlich der Ortslage Gerbisdorf ist  zu erreichen über die A 14, Abfahrt Radefeld, Staatsstraße 1 Richtung Zwochau, hinter Radefeld Richtung Gerbisdorf abbiegen, dann Stichstraße in nördlicher Richtung zum Schaufelrad.


Die Besichtigung ist nicht an Zeiten gebunden, Parkplätze sind vorhanden.


Ansprechpartner: 
Landratsamt Nordsachsen 
Schlossstraße 27
04860 Torgau 
Tel.: 03421 75 80 
Fax: 03421 75 8-13 10

www.landratsamt-nordsachsen.de


Der Schaufelradbagger SRs 6300 wurde 1989 am derzeitigen Standort montiert und für den Einsatz im Tagebau Breitenfeld vorbereitet. Nach kurzzeitigem Betrieb wurde der Tagebau zunächst gestundet und wenig später, im Jahr 1991, eingestellt. Da eine Umsetzung an einen neuen Einsatzort unwirtschaftlich war, erfolgte 1996 die Sprengung und anschließend die Verschrottung. 


Auf Anregung ehemaliger Bergleute wurde das 180 t schwere und ca. 17 m hohe Schaufelrad auf einem Fundament aufgestellt und erinnert heute als eindrucksvolle Landmarke an die ehemalige Bergbautätigkeit im westlichen Teil des Landkreises Nordsachsen. Kleinere Bauteile des Tagebaubetriebes wurden bei der Gestaltung der Freifläche einbezogen.

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Schlaitz - Schachtbaude Muldestausee

Michael Ruprecht 
Schachtbaude 
Am Muldestausee 1 
06774 Schlaitz
Tel.: 034955 2 02 79
Fax: 034955 4 08 88 


www.schachtbaude.de


Öffnungszeiten: 
Dienstag bis Sonntag 11.00 bis 22.00 Uhr 
Montag Ruhetag


Zur Flutung des über 700 ha großen Tagebaues Muldenstein am Vorabend des 1. Mai 1975 wurde die in freiwilligen Zusatzstunden im Finnhüttenstil errichtete „Schachtbaude“ eingeweiht.


In der Zeit bis 1990 diente sie als Treffpunkt für Veranstaltungen der Bitterfelder Bergleute. Dieses Kleinod konnte erhalten werden und ist heute eine öffentliche Gaststätte mit regem Zuspruch. An den Außenanlagen finden wir vor der Verschrottung gerettete Sachzeugen, u. a.:

  • eine Streckenvortriebsmaschine (die Weltrekord im Vortrieb unter Tage erzielte)
  • Bohrgeräte für Filterbrunnen
  • ein Baggereimer des damals größten Eimerkettenbaggers Europas mit 2 240 l Eimerinhalt
  • den ehemaligen Rohrschacht 49 und weitere Sachzeugen
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Steinberg-Wackersdorf - Heimat- und Braunkohlenmuseum Steinberg am See

Pfarrer Gschwendtner Straße 5 
92449 Steinberg


Anfang Mai bis Ende Oktober:
Sonntags 14.00 - 17.00 Uhr
Winterhalbjahr geschlossen, Gruppenbesuche nach Voranmeldung möglich


Ansprechpartner: 
Heimatkundlicher Arbeitskreis Steinberg-Wackersdor 

1. Vorstand:
Jakob Scharf
Seestraße 26
92449 Steinberg am See 
Tel.: 09431 5819 

Museumsleiter
Karl Jobst
Sportplatzstraße 1
92442 Wackersdorf 
Tel.: 09431 50 580 
 


www.vg-wackersdorf.de


Eintrittspreise: 
Erwachsene: 1,00 Euro 
Kinder ab 6 Jahren und
Jugendliche bis 16 Jahre: 0,50 Euro 
Die Eintrittskarte gilt auch für das Heimat- und Industriemuseum Wackersdorf 


Beschreibung: 
In mehreren Räumen ist die Entwicklung des Braunkohlenabbaues durch die Bayerische Braunkohlen Industrie AG auf ca. 20 Bildtafeln dokumentiert. Weitere Bildtafeln zu den Themen Arbeitsleben, Werkstätten und Bahnbetrieb sowie zahlreiche Exponate geben Zeugnis von der Arbeitswelt des Bergmannes. 
Vorträge und Filmvorführungen vermitteln weitere  Einblicke in den seit 1982 beendeten Kohleabbau.


Entlang eines ca. 3,5 km langen bergbaulichen Lehrwanderweges durch Rekultivierungsflächen und entlang dem Ufer eines Tagebaurestsees erläutern Schautafeln die frühere Bergbausituation. 
Ergänzt wird dieser Weg durch einen geologischen Lehrpfad. Hier wird die geologische Vielfalt der Oberpfalz  durch ca. 25 Gesteinsarten aufgezeigt. 
Schau- und Texttafeln erläutern die aufgestellten Felsblöcke. 
Im Rahmen der Betreuung von Reisegruppen sind auch englischsprachige Vorträge und Führungen möglich. 


Anmeldung:
Herr H. Horbach
Tel.: 09431 50654

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Teuchern - Industrietours

Industrietours
Osterstraße 18
06682 Teuchern
Tel.: 0172 3648257 
Fax: 034443 62078


Können Sie sich vorstellen, als Reiseziel Mitteldeutschland zu nennen? Kaum würde diese Frage jemand mit einem begeisterten „Ja“ beantworten. Jedoch gewinnt die Landschaft zwischen der Lutherstadt Wittenberg und Zeitz immer mehr an Bedeutung. Strukturwandel in der mitteldeutschen Industrielandschaft, Umwandlung von Braunkohlentagebauen in Bergbaufolgelandschaften, aber auch der Umgang mit verschiedenen industriellen Hinterlassenschaften als „Kathedralen der Arbeit“, verbergen interessante Einblicke in die wechselhafte Geschichte der Industrialisierung Mitteldeutschlands.

Wackersdorf - Heimat- und Industriemuseum Wackersdorf

Werk 1 
92442 Wackersdorf 

Öffnungszeiten: 
Anfang April bis Ende Oktober: Sonn- und Feiertags 14.00 - 17.00, Gruppenbesuche auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich 
Winterhalbjahr: geschlossen, Gruppenbesuche nach Voranmeldung möglich 


Museumsträger: 
Gemeinde Wackersdorf
Marktplatz 1
92442 Wackersdorf 
Tel.: 09431 7436-0 
 


www.vg-wackersdorf.de


Museumsleiter: 
Karl Jobst, Sportplatzstraße 1
92442 Wackersdorf 
Tel.: 09431 50 580 
 


Eintrittspreise: 
Erwachsene: 1,00 Euro 
Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche bis 16 Jahre: 0,50 Euro 
Die Eintrittskarte gilt auch für das Heimat- und Braunkohlenmuseum Steinberg am See 


Beschreibung: 
Die Entwicklung der Region um Wackersdorf war und bleibt untrennbar mit der Bayerischen Braunkohlen Industrie AG (BBI) verbunden. Die Erhaltung und Pflege des regionalen heimatkundlichen und bergbaulichen Kulturgutes sind das Ziel des Museums.


Neben der Darstellung der örtlichen Verhältnisse vor dem Braunkohlenbergbau und nach dessen Ende 1982 werden die dadurch verursachten einschneidenden Veränderungen innerhalb des Gemeindegebiets aufgezeigt. 


Die Themen Umsiedlung der Ortschaft Wackersdorf, Rekultivierung der ausgekohlten Tagebaue sowie Techniken des Braunkohleabbaues sind ausführlich dargestellt. 


Die Pflege der bergmännischen Tradition hat ebenso einen Platz wie die Wackersdorfer Heimatgeschichte mit ihren Traditionsvereinen. 


Entlang eines ca. 3,5 km langen bergbaulichen Lehrwanderweges durch Rekultivierungsflächen entlang dem Ufer eines Tagebau Restsees erläutern Schautafeln die frühere Tagebausituation. 


Ergänzt wird dieser Weg durch einen geologischen Lehrpfad. Hier wird die geologische Vielfalt der Oberpfalz  durch ca. 25 Gesteinsarten aufgezeigt. 


Schau- und Texttafeln erläutern die aufgestellten Felsblöcke.

Welzow - Excursio - Bergbautourismus Lausitz

excursio-Besucherzentrum


Hier erhalten Sie Informationen zum Thema Landschaft im Wandel. Wir informieren Sie über Erlebnisangebote rund um den aktiven Tagebau Welzow-Süd, die ENERGIE-Route der Lausitzer Industriekultur und das Lausitzer Seenland.


Zur Einstimmung zeigen wir Ihnen in unserem Multimedia-Raum den Film "80 Jahre Landschaftwandel in 8 Minuten" und andere Filme zur Lausitz. An unserem Multifunktionstisch mit integrierter digitaler Karte können Sie sich selbst über regionale Sehenswürdigkeiten informieren oder mit unseren Serviceteam ins Gespräch kommen. Wir beraten Sie gerne!


Unsere Touristeninformation und unser großer Konferenzraum sind Barrierefrei.


Touristinformation mit 

  • Gästeberatung und -betreung
  • Ticketverkauf für Touren
  • Verkauf von Rad-, Wander- und Ansichtskarten
  • Verkauf von regionalen Produkten und Souvenirs


Öffnungszeiten:

November bis März
Dienstag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr

April bis Oktober
Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr

Nach Absprache auch außerhalb dieser Zeiten


Kontakt:
Bergbautourismus-Verein „Stadt Welzow“ e.V.
Heinrich-Heine-Straße 2
03119 Welzow
Tel.: 035751 275050


www2.bergbautourismus.de

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Zeitz - Brikettfabrik „Herrmannschacht“ Zeitz

Brikettfabrik „Herrmannschacht“ 
-Technisches Denkmal-
Naumburger Straße 99 
06712 Zeitz
Tel.: 03441 22 86 55
Fax: 03441 22 86 48


www.mut-zeitz.de


Öffnungszeiten:
Saison 01. April bis 31. Oktober
Dienstag, Freitag, Sonnabend, Sonntag sowie an Feiertagen


Führungen sind jeweils um 10.00, 12.00, 14.00 und 16.00 Uhr
Weitere Termine sind nach Absprache möglich.
Tel.: 03441 22 86 55
Außerhalb der regulären Öffnungszeiten und der Saison nur auf Voranmeldung.


Unsere Angebote für Sie:
Exkursionen für Kindergärten & Schulklassen, Kinderfeste, Geburtstage, Firmen und Betriebsfeiern, Klassentreffen, Hochzeiten, Jubiläen, Valentinsdinner, Candl-Light-Dinner in der Schmiede, Schmiedekurse, Kerzenparty, Bergmannsfrühstück, Weinverkostungen, Partybuffets, Konzerte und vieles mehr ...

 Eintrittspreise:  
 Kinder 4,00 € 
 Behinderte/Studenten 2,00 € 
 Gruppe (ab 10 Personen) 3,00 €/p.P. 
Fotografieren p.P.  3,00 € 
   
Preisliste Extras  
   
 Schmiede  
 Miete für 1 Stunde 10,00 € 
 Miete für 1 Stunde mit Schmied 20,00 € 
 maximal 15 Sitzplätze in der Schmiede  
   
 Trocknerraum  
 Miete für 1 Stunde 20,00 € 
 maximal 90 Sitzplätze im Trocknerraum  

Ansprechpartner vor Ort:
Frau Christine Wende


Die Brikettfabrik „Herrmannschacht“ Zeitz ist die älteste erhaltene Brikettfabrik der ersten Generation auf der Welt. Durch den Abriss von vielen Industrieanlagen im mitteldeutschen Raum gilt sie als letzter Zeuge der einstigen Braunkohlenveredlung überhaupt in Mitteldeutschland. Sie ist ein geschlossener Komplex mit Verwaltungs- und Wohngebäuden sowie den Funktionalbauten zur Herstellung und Verarbeitung von Briketts und Nasspresssteinen sowie deren Versand. Mit Ausnahme des Kesselhauses, das nur noch teilweise erhalten ist, sind alle wichtigen Gebäude der Brikettproduktion im Grundbestand vorhanden.


Der Museumskomplex gliedert sich in drei Hauptbestandteile.


Der Braunkohlewald stellt die Entstehung der Braunkohle dar und lässt den Besucher diese an rezenten Vertretern nachvollziehbar erleben. Durch gefundene Pflanzenfossilien in den Tonablagerungen der Tagebaue sind Bindeglieder zwischen den einzelnen Pflanzengesellschaften und einem einzigartigen landschaftsarchitektonischen Gesamtensemble erlebbar geworden, das es so in Deutschland nicht noch einmal gibt.


Im technischen Denkmal - der Brikettfabrik - wird dem Besucher die Herstellung des Briketts aus Rohbraunkohle am originalen Maschinenbestand von 1873/1883 aufgezeigt. Gerade der Trocknerraum, der einst wärmste und staubigste Raum der Fabrik, bietet sich heute an, ein ausgefallenes Essen oder eine Feier auszurichten.


Den letzten Abschnitt, der zu nennen ist, bildet das einzige Ofenmuseum in Mitteldeutschland.


Hier wird der "Energieträger" Brikett dem "Energieumwandler" Ofen gedanklich zugeführt.

Zeitz - Verein „Mitteldeutscher Umwelt- und Technikpark“ e.V.

Verein „Mitteldeutscher Umwelt- und Technikpark“ e.V 
Geschäftsstelle  
Naumburger Str. 99 
06712 Zeitz
Tel.: 03441 22 86 55


www.mut-zeitz.de


Der Verein hat das Ziel, unter dem Stichwort „Braunkohle und Umwelt“, im Zeitz-Weißenfelser Braunkohlenrevier ein technik-geschichtliches Museumsfeld, als integrierende Maßnahme zur Sicherung der historischen Komponenten und der landschaftsbezogenen Umweltaspekte, aufzubauen. Darin soll übergreifend die Entwicklung in der 1. Phase der Industrialisierung Mitteldeutschlands am Beispiel der Braunkohlenförderung und deren Verarbeitung im Zeitz-Weißenfelser Revier, mit den daraus resultierenden Veränderungen in Technik, Umwelt, Landschaft und den Lebensbedingungen der Menschen, erleb- und erkennbar gemacht werden.

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Zittau/OT Hirschfelde - Kraftwerk Hirschfelde - Technisches Denkmal und Museum

Stiftung
Technisches Denkmal und Museum
Kraftwerk Hirschfelde
Straße zum Kraftwerk 3c
02788 Zittau/OT Hirschfelde


Förderverein e.V.
Technisches Denkmal und Museum
Kraftwerk Hirschfelde
Straße zum Kraftwerk 3c
02788 Zittau/OT Hirschfelde


Die Maschinenhalle des Kraftwerkes musste auf Grund baulicher Probleme leider dauerhaft geschlossen werden.


www.kraftwerk-hirschfelde.de


Ausstellungen im Kopfbau
Donnerstag von 9.00 - 15.00 Uhr 


Ansprechpartner:
Friedrich Grosse
1. Vorsitzender des Fördervereins


In der virtuellen Dauerausstellung sind zu sehen: Originalzeugen der deutschen Kraftwerkgeschichte und des Energiemaschinenbaus, Turbinen von 1922 und 1929 einschl. Generatoren, elektronische Schaltanlagen in großer Vielfalt, Kesselanlagen verschiedener Bauart, Dampfmaschine von 1907, Transmissionsanlagen, Werkzeugmaschinen, elektrische Geräte aus Haushalt, Hobby, Büro und Unterhaltung sowie Darstellung der Kraftwerksgeschichte an technischen Modellen und Schautafeln.